Category Archives: Schriftsteller-heute

Prekäres Leben, Lessingtage, Kleist-Förderpreis

(Carsten Klook)Der Hamburger Autor Carsten Klook hat sich gegen den festen Job und für seine Bücher entschieden. Er erzählt im Interview mit Ilka Kreuzträger, warum er ein Leben mit Geldmangel vorzieht und wie in einem Oststeinbeker Supermarkt über Männer geredet wird. (taz)

Carsten Klook,1959 in Hamburg geboren, studierte Germanistik, arbeitete als freier Kulturjournalist (unter anderem für die taz), bekam zweimal den Literaturförderpreis der Stadt Hamburg und 2007 das Literaturstipendium des Künstlerhauses in Lauenburg an der Elbe. 2005 erschien sein erster Roman “Korrektor”. Sein neuer Roman “Stadt unter” ist im Textem Verlag erschienen. Hier das Cover, eine kurze Inhaltsangabe und erste Pressestimmen zum Buch.

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(Navid Kermani)Ein Treffen mit dem Kölner Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani, anlässlich der Lessingtage 2012 in Hamburg.(Hamburger Abendblatt) Navid Kermani hält den Eröffnungsvortrag zu den diesjährigen Lessingtagen.

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Marianna Salzmann Foto: Winfried Mausolf

Marianna Salzmann Foto: Winfried Mausolf

(Marianna Salzmann) Die Preisträgerin des 17. Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker 2012 heißt Marianna Salzmann und wurde für ihr Stück „Muttermale Fenster blau“ ausgezeichnet.

Die 1985 in Wolgograd geborene und in Moskau aufgewachsene Marianna Salzmann siedelte 1995 nach Deutschland über. Sie studierte an der Universität Hildesheim Literatur, Theater und Medien. Marianna Salzmann studiert seit 2008 „Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste in Berlin. Sie publizierte ihre Kurz-theaterstücke in mehreren Magazinen und Zeitungen und übernahm Regie- und Dramaturgieassistenzen am Schauspielhaus Hannover sowie am Theaterhaus Jena. Eigene Regiearbeiten waren in Hannover und Hildesheim zu sehen. Sie ist Mitbegründerin des Kultur- und Gesellschaftsmagazins „freitext“. 2009 erhielt sie den exil-Dramatikerinnenpreis der Wiener Wortstätten für ihr Stück „Weißbrotmusik“.
Uraufführung von “Muttermale Fenster blau” ist am 20. Mai 2012 während der Ruhrfestspiele Recklinghausen. In Frankfurt (Oder) wird das Stück am Eröffnungsabend der Kleist-Festtage zu sehen sein. Das jährlich wiederkehrende Festival zu Ehren des in Frankfurt(Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist beginnt in diesem Jahr am 18. Oktober und hat seinen Abschluss am 21. Oktober.

 

Zeh, Dückers, Lenz

( Juli Zeh) 2007 erschien Juli Zehs erfolgreicher Roman SCHILF – eine Kriminalgeschichte, sehr spannend erzählt. Nun startet die Verfilmung von X Filme Creative Pool (»Good Bye, Lenin!«, »Das weiße Band«, »Drei«) am 8. März 2012 bundesweit in den deutschen Kinos. Unter Produzentin Manuela Stehr starteten 2011 die Dreharbeiten. Für die Hauptrollen standen Stipe Erceg (Oskar), Mark Waschke (Sebastian) und Bernadette Heerwagen (Maike) vor der Kamera. Gedreht wurde unter der Regie von Claudia Lehmann in Jena, Erfurt, Weimar (Thüringen) und Genf (Schweiz). X Verleih (Trailer) bringt den spannenden Thriller in die deutschen Kinos.

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(Tanja Dückers) Tanja Dückers schreibt in der SZ ein Kommentar über Berlins neue Hasskultur, Aggressionen gegen “Zugezogene” .

Tanja Dückers, Jahrgang 1968, Germanistin, Kunsthistorikerin, Autorin von Gedichten, Essays, Romanen und Erzählungen, Journalistin der FRANKFURTER RUNDSCHAU, der ZEIT und des Magazins BÜCHER, erhielt für ihre Bücher zahlreiche Stipendien und Preise. 2006 wurde sie vom Deutschen Historischen Museum zu den zehn wichtigsten Schriftstellern unter 40 und den 100 kreativsten Köpfen Deutschlands gewählt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Vorgestern wurde ihr neuer Gedichtband “Fundbüros und Verstecke” (Schöffling & Co. Verlag, Leseprobe) ausgeliefert.  Vor genau einem Jahr erschien im gleichen Verlag ihr Roman “Hausers Zimmer”.

Nächste Lesung:

Berlin: Freitag, 09. März 2012, 10.00 Uhr
Tanja Dückers liest aus ihrem Werk
Kietzspinne FAS
Schulze-Boysen-Str. 38
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

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(Pedro Lenz) Heute wird Muhammad(«I am the greatest!I shook up the world!») Ali 70. Wieso er wirklich der Grösste war, erklärt Schriftsteller Pedro Lenz, der auch ein Stück über Ali geschrieben hat,in einem Interview mit Philippe Zweifel im Zürcher Tagers-Anzeiger.

Boxen gilt als Lieblingssportart der Literaten. Warum?
Lenz: Weil Boxen Literatur mit den Fäusten ist. Jeder Boxkampf hat einen Spannungsbogen, der dem literarischen Spannungsbogen gleicht.

«Tanze wi ne Schmätterling – Die Coiffeuse und der Boxer»Pedro Lenz (Homepage) arbeitet seit 2011 als freier Schriftsteller. Mit seinem Mundart-Roman «Der Goalie bin ig» wurde er 2010 für den Schweizer Buchpreis nominiert und gewann den Schillerpreis für Literatur der Deutschen Schweiz 2011. In seinem Buch «Tanze wi ne Schmätterling – Die Coiffeuse und der Boxer» widmete er sich Alis Besuch in Zürich im Jahr 1971.

 

 

Sprunghaft

Nur etwa jeder zehnte Schriftsteller kann vom Schreiben leben, sagt Imre Török, Bundesvorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller – und selbst Schriftsteller. (tagesspiegel.de)

Elfriede Jelineks „Winterreise“ hatte Premiere am Schauspiel Frankfurt.

Filmemacher Oskar Roehler («Elementarteilchen», «Die Unberührbare») hat seinen ersten Roman geschrieben – ein Familiendrama über drei Generationen.

Frage: Ihre Filme haben sehr unterschiedliche Handschriften. Wie haben Sie den Stil für das Buch gefunden?

Roehler: «Ich habe einfach in mich reingehört. Ich bin einem inneren Kompass gefolgt. Es ist überhaupt nicht schwer gewesen.»

Auf dem Sofa mit Sjón und Herta Müller
Eindrücke vom Bókmenntahátíð í Reykjavík (7. bis 11. September)

Alle zwei Jahre verleiht die Stadt Osnabrück den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis an einen Autor, der sich in besonderem Maße für den Frieden eingesetzt hat. Tahar Ben Jelloun heißt der Preisträger in diesem Jahr. Am Freitag war die Verleihung im historischen Rathaus von Osnabrück.

 

Konstantin Wecker im Interview: „Einsamkeit hilft mir beim Schreiben“ (merkur-online.de)

 

Freitag, 23.09.2011, 18.00 Uhr // Literaturhaus Hannover

Peter Waterhouse erhält den Nicolas-Born-Preis 2011 des Landes Niedersachsen. Gleichzeitig wird Sabrina Janesch mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet.

Mit dem 15.000 Euro dotierten Nicolas-Born-Preis werden herausragende Autoren mit Bezug zu Niedersachsen ausgezeichnet. Der Nicolas-Born-Debütpreis fördert neue schriftstellerische Talente mit 10.000 Euro. Beide Literaturpreise werden auf Empfehlung der Niedersächsischen Literaturkommission vergeben.

Im FR-Interview spricht Rafik Schami über die Chancen der Revolution und die Pflichten des Westens. Und er erklärt, wo die syrische Opposition zu finden ist.

 

Cornelia Funke ist in Hamburg und stellte heute ihren neuen Jugend-Roman vor. Der Bild-Zeitung gab sie auch ein Interview:

Warum schreiben Sie so gerne für Kinder?

Funke: „Weil man Kindern einen Satz gibt und sie eine ganze Welt daraus bauen. Und weil Kinder noch so viel leichter in jede Haut schlüpfen, die man ihnen gibt.“

 

 

 

 

Literaturfestival in Berlin (ilb)

Das elfte Internationale Literaturfestival in Berlin (ilb) findet in diesem Jahr von 7. bis 17. September statt. Die Veranstaltung steht im Zeichen “literarischer Vielfalt in Zeiten der Globalisierung” und bietet ein umfangreiches Literatur-und Kunstprogramm.
150 internationale KünstlerInnen treffen in der deutschen Stadt aufeinander und stellen ihre Werke vor. Neben bekannten AutorInnen präsentieren sich auch jedes Jahr NachwuchsautorInnnen erstmals dem Publikum.

Die teilnehmenden deutschsprachigen AutorInnen:

  • Marica Bodrožić [Deutschland, Kroatien]
  • Ludwig Fels  [ Deutschland ]
  • Günter Herburger  [ Deutschland ]
  • Peter Stephan Jungk  [ Österreich, Frankreich ]
  • Wolfgang Kubin  [ Deutschland ]
  • Melinda Nadj Abonji  [ Ungarn, Schweiz ]
  • Michail Schischkin  [ Russland, Schweiz ]
  • Raoul Schrott  [ Österreich ]
  • Ilija Trojanow  [ Bulgarien, Deutschland ]
  • Finn-Ole Heinrich  [ Deutschland ]
  • Peter Härtling  [ Deutschland ]
  • Axel Scheffler  [ Deutschland ]
  • Suse Weisse  [ Deutschland ]
  • Omar Akbar  [ Deutschland ]
  • Fadhil Al-Azzawi  [ Irak, Deutschland ]
  • Jakob Augstein  [ Deutschland ]
  • Patrick Bahners  [ Deutschland ]
  • Jeanette Erazo Heufelder  [ Deutschland, Ecuador ]
  • Philip Grassmann  [ Deutschland ]
  • Marie Luise Knott  [ Deutschland ]
  • Tienchi Martin-Liao  [ China, Deutschland ]
  • Aiman Mazyek  [ Deutschland ]
  • Peter Raue  [ Deutschland ]
  • Moritz Rinke  [ Deutschland ]
  • Antonia Baum  [ Deutschland ]
  • Yevgeniy Breyger  [ Ukraine, Deutschland ]
  • Charlotte Busch  [ Deutschland ]
  • Ulrike Draesner  [ Deutschland ]
  • Olga Galicka  [ Deutschland ]
  • Tino Hanekamp  [ Deutschland ]
  • Susanne Heinrich  [ Deutschland ]
  • Rebecca Horn  [ Deutschland ]
  • Marie Michael  [ Deutschland ]
  • Rick Reuther  [ Deutschland ]
  • Max Wallenhorst  [ Deutschland ]
  • Barbara Yelin  [ Deutschland ]

 

Open Mike, Niederrheinischer Literaturpreis, Arbeitsstipendien

Kathrin Schmidt, Tilman Rammstedt und Felicitas Hoppe sind die Juroren des Literaturwettbewerbs open mike 2011. Die Jury ermittelt beim Finale im November drei Gewinner und vergibt Stipendien in der Gesamthöhe von 7.500 EUR. Ein Preis wird für Lyrik vergeben, zwei für Prosa. Mehr als 700 Einsendungen waren zu verzeichnen. 120 davon enthielten Gedichte. Sechs Lektoren machen sich nun an die Arbeit und wählen aus den anonymisierten Einsendungen bis zu 22 Nachwuchsautoren aus, die dann ihre Texte in Berlin dem Publikum und der Jury präsentieren. Die taz-Publikumsjury verleiht einen Publikumspreis, der einen Abdruck des Gewinnertextes in der Tageszeitung beinhaltet. Darüber hinaus produziert Deutschlandradio Kultur ein Feature über den Wettbewerb, die Gewinner und ihre Texte. Bestandteil des Preises ist auch eine Lesereise im Anschluss an den Wettbewerb. Die Gewinner des open mike werden im November 2011 nach Frankfurt, Zürich und Wien eingeladen. Der Gewinn des Lyrik-Preises umfasst außerdem eine Aufnahme für die Website www.lyrikline.org, der Internetplattform für zeitgenössische Dichtung in Originalton, Originaltext und Übersetzungen. Zudem nehmen alle Teilnehmer der Endrunde des open mike an einem Workshop im Februar 2012 teil, bei dem sie die Möglichkeit haben, mit erfahrenen Autoren und Lektoren an ihren Texten zu arbeiten und wertvolle Informationen für den Start in den Literaturbetrieb zu erhalten. Die Wettbewerbstexte erscheinen im November als Anthologie im Allitera Verlag.

Literaturwerkstatt

Sascha Reh erhält den Niederrheinischen Literaturpreis 2011

Sascha Reh bekommt für sein Romandebüt „Falscher Frühling“ (Schöffling & Co. Verlag) den mit 10 000 Euro dotierten Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld 2011 verliehen. Die Jury zeigte sich überzeugt vom hohen erzählerischen Niveau, von der Reflexionstiefe und der artifiziellen Komposition des Romans, der gleichwohl einen eingängigen Ton anschlägt. Eltern-Kind-Dramen der Wirklichkeit und Familiendramen des Theaters sind in diesem Roman einschmiegsam miteinander verflochten und reflektieren einander. Der gebürtige Duisburger Sascha Reh lässt spüren, dass mit ihm ein Psychologe und Therapeut auf der Grundlage fundierten Wissens und beruflicher Erfahrungen schreibt. Der perfekte Aufbau und die stilistischen Variationen, mit denen die verschiedenen Figuren charakterisiert werden, nehmen sich aus wie ein sehr gut gearbeitetes, komplexes Stück Musik, das wie ein leichter Ohrwurm daherkommt. Sascha Reh arbeitet mit seinem ungemein welthaltigen Roman die Widerspruchs strotzende, prekäre Situation von Familien am Anfang des 21. Jahrhundert auf, aber auch die Dilemmata der Theaterwelt und deren Wurzeln in den 1970er und 1980er-Jahren.

Sascha Reh ist 1974 geboren, hat Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft in Bochum und in Wien studiert. Er lebt mit seiner Familie seit 2008 in Berlin. Für seine Erzählungen „Tief stehen“ und „Das System Schablonski“ wurde er 2004 und 2008 mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet, 2005 mit dem Literaturpreis Prenzlauer Berg. Ein Stipendium im Literarischen Colloquium Berlin erhielt er 2007, 2009 ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas/Arenshoop. Derzeit arbeitet Reh an seinem zweiten Roman, der das Auseinanderbrechen einer Bankiersfamilie in der Zeit nach der Finanzkrise behandelt. Der Niederrheinische Literaturpreis der Stadt Krefeld wird seit 1992 vergeben.

Die bisherigen Preisträger sind: 1992 Andreas Mand, 1993 Hubert Schirneck, 1994 Herbert Genzmer, 1995 Professor Dr. Werner Ross, 1996 Herbert Sleegers, 1997 Robert Steegers, 1998 Gisbert Haefs, 1999 Christoph Peters, 2000 Elke Schmitter, 2001 Ulrich Peltzer, 2002 Dieter Wellershoff, 2003 Anja Lundholm, Reinhard Kaiser, 2004 Burkhard Spinnen, 2005 Dieter Forte, 2006 Paul Ingendaay, 2007 Norbert Hummelt, 2008 Martin Heckmanns, 2009 Markus Orths, 2010 Dr. Reinhard Feinendegen, Dr. Hans Vogt.

Oberbürgermeister Gregor Kathstede wird Reh den Preis am 11. Dezember in der Krefelder Mediothek überreichen. Der Jury, die sich einstimmig für Sascha Reh entschied, gehören an: die Verlegerin Dr. Renate Birkenhauer, der Schriftsteller Peter Klusen, der Literaturkritiker Jens Dirksen, die Literaturwissenschaftlerin Waltraud Fröchte und – als „geborenes“ Mitglied – der Krefelder Kulturdezernent Roland Schiffer.

Stadt Krefeld

 

Arbeitsstipendien in Höhe von insgesamt 41.000 Euro hat die nord­rhein-westfälische Landesregierung in diesem Jahr an Schriftstellerin­nen und Schriftsteller in Nordrhein-Westfalen vergeben. Aus 45 Bewerbungen wurden von einer Jury zehn Autorinnen und Autoren für die mit jeweils 4.100 Euro dotierten Stipendien ausgewählt: Gunther Geltinger aus Köln, Agnes Hammer aus Düsseldorf, Marjaleena Lembcke-Heiskanen aus Greven, Ruth Löbner aus Mönchengladbach, Jan Skudlarek aus Müns­ter, Stefan Sprang aus Essen, Jan Stressenreuther aus Köln, Monika Walther aus Dülmen-Hiddingsel, Christoph Wenzel und Sigrid Zeevaert aus Aachen. Das Stipendium sei eine Auszeichnung, die zudem eine Empfehlung für die Geförderten bei Verlagen oder für Lesungen darstelle. Die Stipendiatinnen und Stipendi­aten bekommen jeweils 1.025 Euro für die Monate Juli bis Oktober dieses Jahres. Die Arbeitsstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen sol­len Schriftstellerinnen und Schriftstellern helfen, sich bei der Fertigstel­lung eines längeren Werkes ganz auf ihre künstlerische Tätigkeit zu konzentrieren.

 

 

 

 

 

 

Im Gespräch

Der Dichter Uwe Kolbe

Der Dichter Uwe Kolbe

Seit Mai und noch bis August ist Uwe Kolbe Stipendiat der Hermann-Hesse-Stiftung.

Uwe Kolbe liest am 14. Juli, von 14.15-15.45 Uhr an der Universität Paderborn im Hörsaal H5 aus seinen neuesten Werken. Die öffentliche und eintrittsfreie Lesung findet statt im Rahmen eines laufenden literaturwissenschaftlichen Hauptseminars zu seinem Werk (Leitung: Dr. Stefan Elit).

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Martin Walser im Gespräch mit Sigried Wesener über sein neues Buch “Muttersohn” dradio.de.

Ab Freitag ist sein neuer Roman im Buchhandel erhältlich.

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Ruth Johanna Benrath liest auf zehnSeiten.de aus ihrem soeben bei Suhrkamp erschienenen neuen Roman “Wimpern aus Gras” (für den sie im Frühjahr den Frau Ava Literaturpreis erhielt).

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Die Teilnehmer des aktuellen MANUSKRIPTUM-Kurses der Universität München präsentieren ihre Prosa der Öffentlichkeit. Teilnehmer: Philipp Bovermann, Nora Haller, Anna-Maria Hoerlin, Stefan Hornbach, Thomas Kösters, Lilian Loke, Juno Meinecke, Claudia Meyer, Tobias Muno, Désirée Opela, Richard Schaefer, Daniel Thomé.

Am Freitag, dem 15. Juli 2011

um 20:00 Uhr

Amalienstrasse 83 / Rückgebäude

Lyrik Kabinett

Richard Schäfer und Thomas Kösters im Interview beim Münchner Kirchenradio.de

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Ingeborg-Bachmann-Preis: Eine Bilanz der Lesungen in Klagenfurt von Andrea Gerk. dradio.de

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Tilman Rammstedt soll als Stadtschreiber Oldenburg übers Internet entdecken. Dennoch war er nun persönlich vor Ort. ZumBlog   Zum Artikel

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Andrea Hanna Hünniger traf sich in Berlin mehrmals mit Bernd Cailloux.

Ins Schreiben, sagt er, sei er gewissermaßen reingerutscht. Nicht unpassend: Die 68er haben sich vor allem durch Sprache, durch ihr Vokabular abgegrenzt. Cailloux bringt zu jedem Treffen Notizzettel mit, gibt Literaturhinweise, hat die Fußnoten immer am Mann. Es ist die Seminarmentalität seiner Generation. Manisches Lesen und Schreiben. Und dann eben: Weiterschreiben. Weitermachen. Weitergehen.

Die Zeit

 

Wiesbadener Literaturtage, Berliner Büchernacht, Treffen junger Magazine

Gestern bekam Daniela Seel in Bad Homburg den Hölderlin-Förderpreis überreicht. Dierk Wolters hat sie in ihrer neuen Wohnung in Berlin-Charlottenburg besucht und mit ihr über ihre Gedichte und ihren Verlag gesprochen.

fnp.de

LiteraturNachrichten 108 – Frühjahr 2011. Die ganze Zeitschrift als pdf »»

U.a.: Ich glaube an das Genie und die kreative Anarchie: Gespräch mit Sergio Álvarez (Kolumbien). Geschichten vom Vater der Chicano-Literatur: Rolando Hinojosa. Die Buchmacher, die Bücher und der Literaturnobelpreis: Ngugi wa Thiong’o

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Pop und Poesie, Lounge und Lesung, Film und Fantasie – am 9. Juni 2011 veranstaltet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Dachverband der deutschen Verleger und Buchhändler, die 3. Große Berliner Büchernacht in der Kulturbrauerei.

Mit dabei: Erdmöbel, Christiane Rösinger, Clemens J. Setz, Kathrin Schmidt, Albert Ostermeier, Peggy Mädler, Britta Wauer, Marc Hosemann, Peter Ensikat, Ruth Johanna Benrath, Rafael Horzon, Linus Reichlin, Leif Randt, Denis Scheck & Eva Gritzmann, Zukunft und die Lichter , die Textbox, das Blaue Sofa, Büchermarkt, uvm.

Büchernacht

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Am 27. Mai 2011 benannte die Jury drei Kandidatinnen für das Finale des Lyrikpreises München:

Marie T. Martin, Köln

Sandra Trojan, Leipzig

Janin Wölke, Berlin

Die Einreichfrist für die zweite Lesung ist der 30. Juni 2011.

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Für sein Romanprojekt Der amerikanische Investor, das Buch wird Anfang August erscheinen, erhielt der Schriftsteller Jan Peter Bremer den Alfred-Döblin-Preis 2011. Die von Günter Grass gestiftete Auszeichnung wird alle zwei Jahre gemeinsam von der Akademie der Künste und dem Literarischen Colloquium Berlin verliehen.

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Roger Willemsen hat zu den Wiesbadener Literaturtagen geladen. Das Programm der Literaturtage gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/literaturtage. Die Literaturtage enden am Samstag, 11. Juni.

U.a.:

Marion Brasch, Judith Schalansky und Kirsten Fuchs geben Einblicke in ihre Werkstätten und lesen aus noch unveröffentlichten Manuskripten.

Marion Brasch wurde 1961 in Ostberlin geboren. Nach einer Schriftsetzerlehre mit Abitur arbeitete sie als Maschinensetzerin und Verlagsherstellerin. Seit 1987 ist sie als Radiojournalistin und Moderatorin tätig. In Wiesbaden liest sie Kostproben aus ihrem ersten Roman, der im Herbst 2012 bei S. Fischer erscheint.

Kirsten Fuchs wurde 1977 in Karl-Marx-Stadt geboren und wuchs in Berlin auf. Sie arbeitet als Kolumnistin und Autorin. Seit 2008 ist sie Mitglied der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“. 2008 erschien ihr zweiter Roman „Heile, heile“.

Kirsten Fuchs ©gottfried

Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifswald, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign und lebt als freie Autorin und Gestalterin in Berlin. 2008 erschien ihr literarisches Debüt „Blau steht dir nicht“, ein Jahr später ihr „Atlas der abgelegenen Inseln“. In Wiesbaden stellt sie ihren noch unveröffentlichten Roman „Der Hals der Giraffe“ vor, der im September bei Suhrkamp erscheint.

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Nach den beiden Treffen in Köln (2007) und Göttingen (2008) geht das Vernetzungsprojekt »Junge Magazine« am 18. Juni in die dritte Runde: mit Lesungen, Diskussionen, Präsentationen. Diesmal in Bonn – auf Einladung des neugegründeten Literaturhauses. Mit dabei sind wieder Kritische Ausgabe, BELLA triste, sprachgebunden, EDIT, [SIC] und la mer gelée. Neu sind [um]laut, Pascal Richter und Randnummer.

TJM 2011 – Das Programm

Treffen Junger Magazine · 18. Juni 2011

Ein Tag der jungen Literatur- und Kulturzeitschrift.

Messe · Diskussion · Lesenacht

 

15.00 – 20.00 Uhr KLEINE PRÄSENATIONSMESSE

Die Zeitschriften des TJM präsentieren ihre aktuellen

Ausgaben im Foyer des Akademischen Kunstmuseums.

Blättern. Reden. Lesen. Kaufen!

 

16.00 Uhr DISKUSSIONSPANEL

»Was ist junge Literatur?« – mit dem Autor und

ehemaligen BELLA-triste-Redakteur Martin Kordic

(inzwischen Lektor bei Dumont), dem Autor und

Verleger Axel von Ernst (LILIENFELD) und Vertretern

des Netzwerks Junge Magazine

- Eintritt frei

 

20.00 Uhr LESUNG

»But we know where we come from«

TJM präsentiert drei Autorinnen aus der Zeitschriftenszene.

Daniela Dröscher, Marie T. Martin und

Swantje Lichtenstein lesen aus aktuellen Arbeiten

und sprechen darüber, welche Bedeutung Literaturzeitschriften

für ihren Weg gehabt haben – und was

sie heute noch für sie bedeuten.

 

Ort:

Akademisches Kunstmuseum

Am Hofgarten 21

Bonn-Innenstadt

Weitere Informationen unter:

www.junge-magazine.de

Helle Tage, Ökoterrorismus, Tippgemeinschaft und Grimmelshausen

Anlässlich ihres neuen Romans “Die hellen Tage” wurde Zsuzsa Bánk von ihrem Lektor Jürgen Hosemann über ihr Leben in den letzten Jahren und über die Arbeit an ihrem Roman befragt.

Zsuzsa Bánk: Die Sprache ist vielleicht etwas schneller und direkter geworden. Ohne Umschweife wird erzählt, das ewig Schwebende, nicht zu Greifende hat sich verändert. Aber der melancholische Ton ist geblieben, das etwas wehmütige Summen, das Traumwandlerische. Auch die vielen Vergleiche und Bilder, die Als-ob-Konstruktionen, das Verzichten auf wörtliche Rede, weil sie den Schreibfluss auseinanderreißen würde. Dazu die nicht endenwollenden Sätze, bei denen ich mich selbst zügeln muss, der Ausklang, der letzte Ton, der jeden Absatz beenden, und das Schlussbild, das über das Kapitel hinausstrahlen soll. Überhaupt meine Verliebtheit in Absätze ist geblieben, die allein stehen könnten und nicht unbedingt als Folge in einem Roman gelesen werden müssen. Man soll den Roman an einer beliebigen Stelle aufschlagen können und sofort eine Essenz haben.

fischerverlage.de

Ihre Lesungen im Juni 2011

 

Craig Russels neuer Thriller “Tiefenangst” behandelt das Thema Ökoterrorismus. Im Interview erzählt er wie er auf die Idee zum Buch gekommen ist, ob eine „paradiesische“ Cyberwelt prinzipiell möglich ist und warum er sich das Schanzenviertel in Hamburg als einen Hauptschauplatz in seinem Roman ausgesucht hat.

luebbe.de

 

Tippgemeinschaft 2011
Jahresanthologie der Studierenden des Deutschen Literaturinstituts Leipzig
Herausgegeben von Choleda Jasdany, Dagmara Kraus und Gerald Ridder
Mit einem Vorwort von Jan Peter Bremer

Ist Schreiben Glückssache? Daß es ein großes Glück ist, zeigen die Studierenden des Deutschen Literaturinstituts Leipzig in dieser Anthologie. Die »Tippgemeinschaft 2011« präsentiert ein breites Stimmenspektrum junger Autorinnen und Autoren. Die mittlerweile neunte Ausgabe gewährt einen Einblick in die Werkstatt der Studierenden und zeigt neben den klassischen Formen den beglückenden Mut zum sprachlichen Experiment. (Verlagstext)

Mit Texten von: Konstantin Ames, Niklas Bardeli, Hannes Becker, Kilian Bode, Alexander Diener, Jens Eisel, Ulrike Feibig, David Frühauf, Hannes Fuhrmann, Normen Gangnus, Jan Geiger, Constantin Göttfert, Olga Grjasnowa, Sarah Alina Grosz, Tobias Hipp, Tim Holland, Choleda Jasdany, Matthias Jügler, Judith Keller, Ursula Kirchenmayer, Sascha Kokot, Mónika Koncz, Dagmara Kraus, Christian Kreis, Lisa Kreißler, Isabelle Lehn, Wolfram Lotz, Babét Mader, Patrick Maisano, Janko Marklein, Robert Reimer, Gerald Ridder, Mario Salazar, Kathrin Schadt, Anna Schöning, Michael Spyra, Bettina Suleiman, Manuel Stallbaumer, Hakan Tezkan, Sarah Trilsch, Florian Wacker, Carola Weider, Mirko Wenig, Ellen Wesemüller, Nadja Wieser.

 

Peter Kurzeck erhält für sein Buch “Vorabend” den Johann-Jacob-Christoph von Grimmelshausen-Preis 2011.
Den Förderpreis des Grimmelshausen-Preises erhält in diesem Jahr die achtundzwanzigjährige  Autorin und Performerin Annika Scheffel, Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen 2007, für ihren 2010 erschienenen Debütroman “Ben”. “Ein modernes, anrührendes, zugleich tragisches und skurriles Märchen über die Liebe, das Leben und den Tod mit Mut zur Phantasie und Sprachwitz.” lobte die Jury.

Ernst-Jandl-Lyriktage, Superbastard, Bier, Dichter im Gespräch

Heute feiert Monika Maron ihren 70. Geburtstag. Und es ist 30 Jahre her, da erschien ihr erstes Buch Flugasche in der Collection. S. Fischer. Die Journalistin Maron entschied sich daraufhin für ein Leben als Schriftstellerin.

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Die Ernst-Jandl-Lyriktage, die von 17. bis 19. Juni in Neuberg an der Mürz stattfinden, werden mit Ernst Jandls Theaterstück “Die Humanisten” eröffnet. Am 18. Juni lesen Franz Josef Czernin, Oswald Egger, Elke Erb, Alfred Kolleritsch, Olga Martynova, Friederike Mayröcker, Klaus Reichert, Hendrik Rost, Liesl Ujvary, Anja Utler und Andrea Winkler. Am späteren Nachmittag gibt es die Solo Voice Performance “My Own Song” der international bekannten Sängerin Lauren Newton. Um 19 Uhr findet die Ehrung von Peter Waterhouse statt, der den Ernst-Jandl-Preis für Lyrik des Jahres 2011 erhält.

Der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik wurde zum Gedenken an den am 9. Juni 2000 verstorbenen Autor und Dichter Ernst Jandl initiiert und wird seit dem Jahr 2001 im Zwei-Jahres-Rhythmus für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der deutschsprachigen Lyrik vergeben. Die Auswahl der Preisträger trifft eine fünfköpfige Jury, der zurzeit Paul Jandl, Alfred Kolleritsch, Friederike Mayröcker, Thomas Poiss und Klaus Reichert angehören. 2001 wurde Thomas Kling (1957-2005), 2003 Felix Philipp Ingold, 2005 Michael Donhauser, 2007 Paul Wühr und 2009 Ferdinand Schmatz mit diesem Preis ausgezeichnet. Die Dotation des Preises beträgt 15.000 Euro.

Zu Gast in Neuberg ist auch die deutsche Schriftstellerin Brigitte Kronauer. Sie wird im Rahmen der Ernst-Jandl-Dozentur für Poetik zwei Vorlesungen an der Universität Wien zu Avantgarde, Politik und Literatur halten.

Programm

Am 11. Juli um 20.00 Uhr veranstaltet Das Blaue Sofa in Zusammenarbeit mit dem Rowohlt Verlag die Urlesung aus Martin Walsers «Muttersohn» (ab 15. 07. 2011 im Handel) im Bibliothekssaal des Klosters Schussenried. Im Anschluss spricht Wolfgang Herles (ZDF) mit dem Autor über sein Buch.

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Martin R. Dean hat nach Jahren wieder einen neuen Roman geschrieben. “Ein Koffer voller Wünsche” erscheint im Verlag Jung & Jung (Salzburg). Auf seiner Homepage können Sie auch noch seinen Essay über ein Bild von George Stubbs und unser Verhältnis zu Tieren lesen. Und er ist mit einem Essay in dem von Matthias Polityki herausgegebenen Buch “London, Signale aus der Wunschmaschine” (corsofolio) vertreten.

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Superbastard Nr. 2, 100 Seiten “Schlagseite” mit Texten von: Florian Günther (Berlin), Andreas Niedermann (Wien), Lydia Daher (Augsburg), Michael Sailer (München), Kai Pohl (Berlin), Gudrun Völk (Lüneburg), Clemens Schittko (Berlin), Franz Dobler (Augsburg), Benedikt Maria Kramer (Augsburg) und HEL Toussaint (Berlin).

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Matthias Politycki beantwortet Fragen zum Bierkonsum, Lieblingsgedicht, Lebensziel und den Unterschied zwischen Tübinger Bücherfest und Münchner Literaturfest.

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Am 9. 05. 2011, einem sehr sonnigen Tag,  interviewte Anton G. Leitner für seine Reihe “Dichter im Gespräch” in Erling/Andechs die Schriftstellerin Ulrike Draesner und wollte u.a. von ihr wissen,  was ein gutes Gedicht kennzeichnet und wie wichtig Tiere als Inspirationsquelle für ihr Schreiben sind?

Video

Frankfurter Poetikvorlesungen

Im Sommersemester 2011 übernimmt Sibylle Lewitscharoff die Frankfurter Poetikvorlesungen. Sibylle Lewitscharoffs Vorlesungsreihe, die im Zeitraum vom 7. Juni bis zum 5. Juli jeweils dienstags um 18 Uhr c.t. im »Poetik-Hörsaal« HZ 2 (Hörsaalzentrum, Campus Westend) stattfindet, richtet sich an Studierende aller Fachbereiche und das literarisch interessierte Publikum aus Frankfurt und Umgebung; der Eintritt ist frei. Ihre Vorlesungen werden vom Guten, Wahren und Schönen handeln. Die Kapitel der fünf Vorlesungen lauten: Namen (7. Juni), Zeugenschaft (14. Juni), Arm und Reich (21. Juni), Realismus und Vulgarität (28. Juni) und Mit den Toten sprechen (5. Juli). Abschließend wird Sibylle Lewitscharoff am 6. Juli 2011 um 20 Uhr im Literaturhaus Frankfurt aus ihren Werken lesen. Im September 2011 erscheint Sibylle Lewitscharoffs neuer Roman „Blumenberg“ (Suhrkamp Verlag). 2007 wurde die Autorin in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen, seit 2010 ist Sibylle Lewitscharoff Mitglied der Berliner Akademie der Künste.

Die Frankfurter Poetik-Vorlesungen des Wintersemesters 2011/12 übernimmt der 1955 in Hamburg geborene Schriftsteller  Thomas Meinecke. Die Vorlesungsreihe des talentierten Künstlers, der neben seinem literarischen Programm u.a. als Musiker, Journalist, Redakteur und Herausgeber präsent ist, fällt in den Zeitraum vom 10. Januar bis zum 7. Februar 2012. Im September 2011 wird sein neuer Roman Lookalikes (Suhrkamp Verlag) an den Handel ausgeliefert.

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