Monthly Archives: Januar 2012

Prekäres Leben, Lessingtage, Kleist-Förderpreis

(Carsten Klook)Der Hamburger Autor Carsten Klook hat sich gegen den festen Job und für seine Bücher entschieden. Er erzählt im Interview mit Ilka Kreuzträger, warum er ein Leben mit Geldmangel vorzieht und wie in einem Oststeinbeker Supermarkt über Männer geredet wird. (taz)

Carsten Klook,1959 in Hamburg geboren, studierte Germanistik, arbeitete als freier Kulturjournalist (unter anderem für die taz), bekam zweimal den Literaturförderpreis der Stadt Hamburg und 2007 das Literaturstipendium des Künstlerhauses in Lauenburg an der Elbe. 2005 erschien sein erster Roman “Korrektor”. Sein neuer Roman “Stadt unter” ist im Textem Verlag erschienen. Hier das Cover, eine kurze Inhaltsangabe und erste Pressestimmen zum Buch.

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(Navid Kermani)Ein Treffen mit dem Kölner Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani, anlässlich der Lessingtage 2012 in Hamburg.(Hamburger Abendblatt) Navid Kermani hält den Eröffnungsvortrag zu den diesjährigen Lessingtagen.

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Marianna Salzmann Foto: Winfried Mausolf

Marianna Salzmann Foto: Winfried Mausolf

(Marianna Salzmann) Die Preisträgerin des 17. Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker 2012 heißt Marianna Salzmann und wurde für ihr Stück „Muttermale Fenster blau“ ausgezeichnet.

Die 1985 in Wolgograd geborene und in Moskau aufgewachsene Marianna Salzmann siedelte 1995 nach Deutschland über. Sie studierte an der Universität Hildesheim Literatur, Theater und Medien. Marianna Salzmann studiert seit 2008 „Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste in Berlin. Sie publizierte ihre Kurz-theaterstücke in mehreren Magazinen und Zeitungen und übernahm Regie- und Dramaturgieassistenzen am Schauspielhaus Hannover sowie am Theaterhaus Jena. Eigene Regiearbeiten waren in Hannover und Hildesheim zu sehen. Sie ist Mitbegründerin des Kultur- und Gesellschaftsmagazins „freitext“. 2009 erhielt sie den exil-Dramatikerinnenpreis der Wiener Wortstätten für ihr Stück „Weißbrotmusik“.
Uraufführung von “Muttermale Fenster blau” ist am 20. Mai 2012 während der Ruhrfestspiele Recklinghausen. In Frankfurt (Oder) wird das Stück am Eröffnungsabend der Kleist-Festtage zu sehen sein. Das jährlich wiederkehrende Festival zu Ehren des in Frankfurt(Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist beginnt in diesem Jahr am 18. Oktober und hat seinen Abschluss am 21. Oktober.

 

Zeh, Dückers, Lenz

( Juli Zeh) 2007 erschien Juli Zehs erfolgreicher Roman SCHILF – eine Kriminalgeschichte, sehr spannend erzählt. Nun startet die Verfilmung von X Filme Creative Pool (»Good Bye, Lenin!«, »Das weiße Band«, »Drei«) am 8. März 2012 bundesweit in den deutschen Kinos. Unter Produzentin Manuela Stehr starteten 2011 die Dreharbeiten. Für die Hauptrollen standen Stipe Erceg (Oskar), Mark Waschke (Sebastian) und Bernadette Heerwagen (Maike) vor der Kamera. Gedreht wurde unter der Regie von Claudia Lehmann in Jena, Erfurt, Weimar (Thüringen) und Genf (Schweiz). X Verleih (Trailer) bringt den spannenden Thriller in die deutschen Kinos.

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(Tanja Dückers) Tanja Dückers schreibt in der SZ ein Kommentar über Berlins neue Hasskultur, Aggressionen gegen “Zugezogene” .

Tanja Dückers, Jahrgang 1968, Germanistin, Kunsthistorikerin, Autorin von Gedichten, Essays, Romanen und Erzählungen, Journalistin der FRANKFURTER RUNDSCHAU, der ZEIT und des Magazins BÜCHER, erhielt für ihre Bücher zahlreiche Stipendien und Preise. 2006 wurde sie vom Deutschen Historischen Museum zu den zehn wichtigsten Schriftstellern unter 40 und den 100 kreativsten Köpfen Deutschlands gewählt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Vorgestern wurde ihr neuer Gedichtband “Fundbüros und Verstecke” (Schöffling & Co. Verlag, Leseprobe) ausgeliefert.  Vor genau einem Jahr erschien im gleichen Verlag ihr Roman “Hausers Zimmer”.

Nächste Lesung:

Berlin: Freitag, 09. März 2012, 10.00 Uhr
Tanja Dückers liest aus ihrem Werk
Kietzspinne FAS
Schulze-Boysen-Str. 38
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

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(Pedro Lenz) Heute wird Muhammad(«I am the greatest!I shook up the world!») Ali 70. Wieso er wirklich der Grösste war, erklärt Schriftsteller Pedro Lenz, der auch ein Stück über Ali geschrieben hat,in einem Interview mit Philippe Zweifel im Zürcher Tagers-Anzeiger.

Boxen gilt als Lieblingssportart der Literaten. Warum?
Lenz: Weil Boxen Literatur mit den Fäusten ist. Jeder Boxkampf hat einen Spannungsbogen, der dem literarischen Spannungsbogen gleicht.

«Tanze wi ne Schmätterling – Die Coiffeuse und der Boxer»Pedro Lenz (Homepage) arbeitet seit 2011 als freier Schriftsteller. Mit seinem Mundart-Roman «Der Goalie bin ig» wurde er 2010 für den Schweizer Buchpreis nominiert und gewann den Schillerpreis für Literatur der Deutschen Schweiz 2011. In seinem Buch «Tanze wi ne Schmätterling – Die Coiffeuse und der Boxer» widmete er sich Alis Besuch in Zürich im Jahr 1971.

 

 

Sommerfest, Requiem, Bestseller, Jahresstipendium

(Sommerfest mit Frank Goosen) Sommerfest, der neue Roman von Frank Goosen erscheint am 16. Februar bei Kiepenheuer & Witsch. Am 26. Januar feiert der Verlag mit dem Fachpublikum ab 20 Uhr im Gloria Theater in Köln ein kleines Sommerfest und lädt ein zur Vorab-Präsentation des neuen Buches mit Frank Goosen. Nehmen Sie am Gewinnspiel teil und gewinnen Sie 3×2 exklusive Gästelistenplätze.

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(A. F. Th. van der Heijden) Der niederländische Schriftsteller A. F. Th. van der Heijden widmet seinem verstorbenen Sohn ein Requiem. Roman Bucheli schreibt in der NZZ über A. F. Th. van der Heijden: Tonio. Ein Requiemroman. Aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen. Suhrkamp-Verlag, Berlin 2011.

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(Paulo Coelho) Paulo Coelho stieg am 16.1.2012 mit seinem neuen Roman Aleph auf Platz 3 der Spiegel-Bestsellerliste ein. In Österreich und der Schweiz rangiert er bereits auf Platz 1. Aleph, am 3.1.2012 erschienen, behandelt die Fragen, ob wir unseren Träumen treu bleiben und das tun, was wir wirklich wollen. Auch als Hörbuch, gelesen von Sven Görtz. Paulo Coelhos Bücher wurden bisher in insgesamt 73 Sprachen übersetzt und verkauften sich weltweit über 135 Millionen Mal in mehr als 168 Ländern.

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(Bettina Balàka) Bettina Balàka erhielt das mit 10 000 Euro dotierte Salzburger Jahresstipendium für Literatur 2011! Balàkas Roman Kassiopeia, der im Frühjahr 2012 im Haymon Verlag erscheint, überzeugte die Jury. In ihrer Begründung wurde die sprachliche Sicherheit, “die es ihr erlaubt, Redundanzen aller Art zu vermeiden und in dichten Passagen eine Geschichte zu erzählen, in der, wie sie schreibt, ‘Literatur und Wahn einander durchdringen’” hervorgehoben.

Bettina Balàka © Tizza Covi

Bettina Balàka wurde 1966 in Salzburg geboren und lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Ihr Werk wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, unter anderem mit dem Rauriser Förderpreis, dem Österreichischen Förderpreis für Literatur und dem Salzburger Lyrikpreis. Zuletzt erschien 2010 ihr Buch Auf offenem Meer. Erzählungen (Haymon Verlag), für das sie die Buchprämie 2010 des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur erhielt.